Lösungen
Verwaltungssoftware für private Vermieter
Private Vermieter mit ein bis fünf Wohnungen
Bei ein bis fünf Wohnungen funktioniert Eigenverwaltung erstaunlich lange. Die Miete kommt, der Mieter meldet sich selten, und die Abrechnung macht man eben im Frühjahr. Was in dieser Größe zuverlässig schiefgeht, ist nicht der Überblick über den Alltag, sondern die eine Sache, die nur einmal im Jahr passiert: die Betriebskostenabrechnung mit ihrer Zwölfmonatsfrist, ein Vertrag mit einer Staffelstufe, die niemand im Kalender hatte, oder ein Beleg, der zwei Jahre später gebraucht wird.
Die Abrechnung entsteht unterjährig, nicht im Dezember
Der teuerste Teil einer Betriebskostenabrechnung ist das Zusammensuchen. Wer im Januar rekonstruieren muss, welche Handwerkerrechnung zu welchem Objekt gehörte und ob sie umlagefähig war, trifft die Entscheidung ohne die Information, die im März noch vorlag.
Werden Belege stattdessen bei Eingang erfasst und einer Kostenart zugeordnet, ist die Abrechnung am Jahresende eine Auswertung und keine Rekonstruktion. Die Frist nach § 556 Abs. 3 BGB wird damit von einem Termin zu einer Formalie.
- Belege je Objekt und Abrechnungszeitraum abgelegt
- Verteilung nach Wohnfläche, Personenzahl oder Verbrauch
- Zählerstände mit Historie je Wohnung
Eine fehlende Miete fällt auf, solange sie eine ist
Bei drei Wohnungen merkt man eine fehlende Zahlung noch. Der Punkt, an dem es unangenehm wird, liegt aber nicht bei der ersten fehlenden Miete, sondern bei der zweiten — ab dort wird der Mietrückstand rechtlich relevant, und dafür braucht es einen belegbaren Zeitverlauf.
RoofRunner holt die Kontoumsätze über eine lizenzierte PSD2-Schnittstelle ab und gleicht sie gegen die erwarteten Mieten ab. Der Zugriff ist ausdrücklich lesend.
- Kontoumsätze laufen automatisch ein, statt exportiert zu werden
- Zahlungen werden dem richtigen Mietverhältnis zugeordnet
- Offene Posten mit Fälligkeit sichtbar
Unterlagen liegen am Objekt, nicht in vierzehn Ordnern
Mietvertrag, Energieausweis, Übergabeprotokoll, Handwerkerrechnungen: Diese Dokumente werden selten gebraucht und dann sofort. Liegen sie am Objekt und am Mietverhältnis statt im Dateisystem, ist die Suche kein Projekt.
Das ist auch der praktische Grund, warum sich Belegablage lohnt, bevor sie weh tut: Das Einsichtsrecht des Mieters in die Abrechnungsbelege besteht unabhängig davon, wie gut Sie sortiert haben.
Was RoofRunner für Sie nicht übernimmt
RoofRunner ist eine Software, kein Verwalter. Es erstellt keine Mietverträge für Sie, gibt keine Rechtsberatung und übernimmt keine Kommunikation in Ihrem Namen.
Die Verwaltung von Wohnungseigentum — also alles rund um Eigentümergemeinschaften — bildet RoofRunner ebenfalls nicht ab. Wenn Sie eine Eigentumswohnung vermieten, ist das der richtige Ort; wenn Sie eine Gemeinschaft verwalten, brauchen Sie eine andere Lösung.
Die Funktionen dahinter
Häufige Fragen
Lohnt sich eine Software schon bei einer einzigen Wohnung?
Meist nicht wegen des Alltags, sondern wegen der Jahresabrechnung und der Steuererklärung. Wenn Sie beides bisher aus Kontoauszügen rekonstruieren, ja.
Kann ich meine bisherigen Daten übernehmen?
Objekte, Einheiten und Mietverhältnisse legen Sie beim Start selbst an. Bei wenigen Wohnungen ist das eine Sache von Minuten, und Sie bekommen dabei eine saubere Struktur, auf der jede spätere Abrechnung aufsetzt.
Was kostet RoofRunner bei drei Wohnungen?
RoofRunner kostet 3,57 € pro Wohnung und Monat, bei drei Wohnungen also 10,71 € monatlich. Die ersten 30 Tage sind kostenlos und ohne Zahlungsdaten.
Brauche ich als privater Vermieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
Ja. Sobald ein Dienstleister Mieterdaten für Sie verarbeitet, verlangt Art. 28 DSGVO einen Vertrag — unabhängig von der Anzahl der Wohnungen. Mit dem kostenpflichtigen Abo schließen Sie ihn automatisch mit ab.
30 Tage kostenlos ausprobieren.
Ohne Zahlungsdaten, mit vollem Funktionsumfang ab dem ersten Tag. Danach 3,57 € pro Wohnung und Monat, monatlich kündbar.