Verwaltung

Jedes Objekt, jede Mieteinheit, ein Bestand

Objekte und Mieteinheiten mit Adresse, Fläche, Baujahr und Mietstatus.

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Objektverwaltung in RoofRunner: nach Stadt gruppierte Objektliste mit Fläche, Baujahr und Mietstatus
Die Objektstruktur ist das Fundament, auf dem alles andere steht – und der Punkt, an dem sich später jeder Fehler rächt. Ist die Wohnfläche nicht korrekt hinterlegt, stimmt der flächenbasierte Umlageschlüssel in der Betriebskostenabrechnung nicht. Fehlt eine Einheit, taucht ihre Miete irgendwo als Sammelposten auf. In der Praxis ist die Struktur oft über Jahre gewachsen und lebt teils in einer Tabelle, teils im Kopf. RoofRunner bildet sie explizit ab: Objekte nach Adresse gruppiert, darunter die Mieteinheiten, jede mit Fläche, Baujahr, Typ und aktuellem Mietstatus. Einmal sauber angelegt, greifen Abrechnung, Zählerverwaltung und Auswertung auf dieselbe Struktur zu.

Nach Adresse gruppiert, nicht als flache Liste

Objekte stehen unter ihrer Adresse, mit der Anzahl der zugehörigen Mieteinheiten daneben. Bei mehreren Einheiten in einem Haus ist das der Unterschied zwischen einer Liste, die man liest, und einer, die man durchsucht. Suchen und filtern lässt sich nach Stadt, Adresse oder Name, und jede Einheit trägt sichtbar ihren Mietstatus – vermietet oder nicht vermietet.
  • Gruppierung nach Adresse, Filter nach Stadt, Adresse oder Name
  • Mietstatus je Einheit: vermietet oder nicht vermietet
  • Fläche in m² und Baujahr je Einheit
  • Titelbild je Objekt
Objektliste in der App, nach Stadt gruppiert, mit Filterchips für Stadt, Adresse und Name sowie dem Status „Vermietet“

Die Objektakte hält zusammen, was zusammengehört

Jede Mieteinheit hat eine eigene Akte mit Basisdaten – Adresse, Name, Typ, Baujahr, Fläche, hinterlegte Bankverbindung, aktueller Mietvertrag mit Laufzeit und zuständiger Verwalter – und darüber Tabs für Aufgaben, Mietvertrag, Finanzen, Dokumente und Meldungen. Wer eine Immobilie öffnet, hat damit alles zu ihr an einem Ort statt über fünf Ansichten verteilt.
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Objektakte mit Basisdaten wie Baujahr 2010, Fläche 210 m² und aktuellem Mietvertrag ab 01.01.2021

Der Bestand bleibt überschaubar

Über der Objektliste steht, wie viele Mieteinheiten von Ihrem Kontingent genutzt sind. Das klingt nach einer Abrechnungsanzeige und ist vor allem eine Bestandszahl: Sie sehen, wie groß Ihr Portfolio in der Verwaltung tatsächlich ist – eine Zahl, die erfahrungsgemäß von der Zahl abweicht, die man im Kopf hat, sobald Garagen und Stellplätze dazukommen.
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Portfolio-Übersicht im Browser mit der Anzeige genutzter Mieteinheiten und den nach Adresse gruppierten Objekten

Wie die Wohnfläche korrekt ermittelt wird

Die Wohnfläche ist der wichtigste Wert an jeder Einheit: Nach § 556a BGB ist sie der gesetzliche Standard-Umlageschlüssel für Betriebskosten. Für Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete ist sie über § 558 BGB ebenfalls Bezugsgröße. Eine falsch hinterlegte Fläche pflanzt sich damit in beide Rechnungen fort.

Maßgeblich ist im Zweifel die Wohnflächenverordnung (WoFlV). Sie zählt nicht jeden Quadratmeter voll: Räume unter einem Meter Höhe bleiben unberücksichtigt, Flächen zwischen einem und zwei Metern zählen zur Hälfte, und Balkone, Loggien, Dachgärten und Terrassen werden in der Regel zu einem Viertel angesetzt, höchstens zur Hälfte. Keller, Waschküchen und Garagen zählen nicht zur Wohnfläche.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass für Mieterhöhungen und Betriebskosten grundsätzlich die tatsächliche Wohnfläche maßgeblich ist – auch dann, wenn im Mietvertrag eine abweichende Zahl steht. Eine sorgfältig ermittelte und dokumentierte Fläche ist deshalb keine Formalie, sondern Streitvermeidung.

Diese Übersicht ist eine unverbindliche Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Welche Angaben führt RoofRunner je Mieteinheit?

Adresse, Name, Typ, Baujahr, Fläche in m², ein Titelbild, die hinterlegte Bankverbindung, den aktuellen Mietvertrag mit Laufzeit und den zuständigen Verwalter.

Warum ist die Wohnfläche so wichtig?

Weil sie nach § 556a BGB der gesetzliche Standard-Umlageschlüssel für Betriebskosten ist und über § 558 BGB auch bei Mieterhöhungen als Bezugsgröße dient. Maßgeblich ist die Fläche nach der Wohnflächenverordnung, bei der etwa Balkone nur anteilig zählen.

Kann ich auch Gewerbeeinheiten verwalten?

Ja. Neben Wohnungen und Häusern lassen sich gewerblich vermietete Einheiten als eigene Mieteinheiten führen, mit eigenem Mietverhältnis und eigener Betriebskostenabrechnung.

Wie finde ich ein bestimmtes Objekt wieder?

Über die Suche und die Filter nach Stadt, Adresse oder Name. Objekte sind zusätzlich nach Adresse gruppiert, sodass mehrere Einheiten in einem Haus zusammenstehen.

Sehe ich, welche Einheiten leer stehen?

Ja, jede Einheit trägt ihren Mietstatus sichtbar in der Liste – vermietet oder nicht vermietet.

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