Glossar

Kontoabgleich

Auch: Bankabgleich · Zahlungszuordnung

Der Kontoabgleich ist die Zuordnung eingegangener Kontoumsätze zu den erwarteten Forderungen eines Mietverhältnisses, um Zahlungseingänge und offene Posten sichtbar zu machen.

In der Theorie ist das ein Abgleich von Betrag und Verwendungszweck. In der Praxis scheitert er an denselben drei Dingen: Der Zahler heißt anders als der Mieter, weil ein Angehöriger überweist. Der Verwendungszweck lautet „Miete“ ohne Objekt. Und der Betrag stimmt nicht, weil eine Erhöhung noch nicht übernommen wurde.

Deshalb ist der Kontoabgleich weniger ein Rechen- als ein Stammdatenproblem: Je sauberer Mietverhältnis und Sollstellung gepflegt sind, desto mehr Umsätze ordnen sich von selbst zu.

Technisch laufen die Umsätze über eine PSD2-Schnittstelle ein, statt als exportierte Datei aus dem Onlinebanking. In RoofRunner erledigt das die Banking-Anbindung; der Abgleich gegen die erwarteten Mieten passiert in der Mieteingangskontrolle.

Häufige Fragen

Warum lassen sich manche Zahlungen nicht zuordnen?

Meist weil Zahlername, Verwendungszweck oder Betrag von der Erwartung abweichen – etwa wenn ein Dritter überweist oder eine Mieterhöhung noch nicht übernommen wurde.

Begriffe kennen ist das eine.

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